Lotse | Kinder- und Jugendhilfe
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Wer sind wir?

Das Haus

MITTEN in Schleswig-Holstein im Kreis Rendsburg-Eckernförde liegt unsere Jugendhilfeeinrichtung „Lotse Kinder- & Jugendhilfe“. Die Gemeinde Osterby gehört zu einer von 16 Mitgliedsgemeinden des Amtes Hüttener Berge und zählt heute 969 Einwohner. Osterby liegt ca. 6 km westlich von Eckernförde. Unsere Kinder- & Jugendhilfe liegt zentral im Dorf. Wir wohnen auf ca. 300 m² Wohnfläche über 2 Etagen auf einem ca. 1.100 m² großen Grundstück. An unserem Haus befindet sich ein Werkstattschuppen mit direktem Zugang zum Haus, der zum Basteln und Werken genutzt wird.
Wir sind in der Lage, vier Kindern oder Jugendlichen in Einzelzimmern ein Zuhause zu geben. Der große Garten bietet viel Platz zum Spielen und wird auch teilweise zur Bepflanzung von Obst und Gemüse genutzt.

Das Dorfleben wird geprägt von dem Sportverein, dem Reiterhof, der Freiwilligen Feuerwehr, der DRK-Ortsgruppe und der Totengilde (jährliches Gildefest).Osterby gehört zur Kirchengemeinde Hütten und hat zwei Kindergärten, davon ist einer der Waldorfpädagogik zugehörig. Die öffentlichen Schulen befinden sich in Eckernförde und Ascheffel, die alle durch die gute Busverbindung erreicht werden. Eckernförde verfügt über ein vielfältiges Kulturangebot für alle Altersgruppen.
Zusätzlich bietet die Stadt Computerschulen, Musikschulen, Tanzschulen, eine Tauch- und Surfschule, ein Wellenschwimmbad, ein Kino, diverse Sportvereine, ein Pfadfinderverein, Segel- und Klettermöglichkeiten, Psychotherapeuten, Psychologen und vieles mehr. Die Kinder- und Jugend- Psychiatrie Schleswig liegt in ca. 25 km Entfernung.

Ein Tag in der Lotse Kinder- und Jugendhilfe

NACH dem gemeinsamen Frühstück fahren die Kinder und Jugendlichen zu den jeweiligen Schul- oder Ausbildungsstätten. Wir stehen in enger Zusammenarbeit mit Schulen und Lehrbetrieben und holen uns so Rückmeldung über den jeweiligen Entwicklungs- und Ausbildungsstand.
Je nach dem, wann die Kinder aus der Schule oder Ausbildungsstätte kommen, wird gemeinsam Mittag gegessen. Nach dem Essen haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit in Ruhe anzukommen um sich dann den Hausaufgaben zu widmen, welche bei Bedarf durch uns betreut werden.
Die Kinder und Jugendlichen haben die Möglichkeit, am Nachmittag verschiedenen Aktivitäten mit uns gemeinsam oder alleine nachzugehen. Zusätzlich bietet der Nachmittag den Raum den Ämtern und Pflichten im Haus nachzugehen. Unseres Erachtens ist es wichtig die Kinder und Jugendlichen in die örtlichen Vereine zu integrieren, damit sie den Anschluss zu den Gleichaltrigen finden.
Je nach Interesse bietet Osterby und die Stadt Eckernförde verschiedene Angebote der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche.

Das gemeinsame Abendessen oder die Gesprächsrunden danach werden genutzt um den Kindern und Jugendlichen den Raum zu geben von ihrem Tag zu berichten.

Nach den Gesprächsrunden können sich die Kinder und Jugendlichen zurückziehen oder dürfen je nach Alter im Gemeinschaftsraum fernsehen.
An den Wochenenden und in den Ferien finden besondere Aktivitäten wie Fahrradfahren, Schwimmen, Spaziergänge, Segeln, Tanzen, Kino, Basteln, Reparieren, Renovieren, Bauen, Spieleabende, Camping, Kochen usw. statt.
Die Schulferien können nicht nur für Heimfahrten, sondern auch für gemeinsame Urlaube und Ausflüge im Rahmen unseres Angebotes genutzt werden.

Unser
Leitbild

LOTSE ist eine private Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Osterby. Das Ziel unserer Einrichtung ist es Kinder und Jugendliche in ein selbstverantwortliches Leben zu geleiten. Dabei sollen sie lernen ihre eigenen ungenutzten Ressourcen und Begabungen zu erkennen, zu nutzen und zu entfalten und somit ihre eigene Identität entdecken.
Die Kinder und Jugendlichen sollen lernen, sich Konflikten zu stellen und dabei ihre individuellen Stärken, Schwächen und ihren eigenen Selbstwert zu erkennen. Nachdem ein soziales und tolerantes Fundament gelegt wurde, begleiten wir die Kinder & Jugendlichen in eine individuelle berufliche Verselbständigung.

Unser
Pädagogischer Ansatz

EIN individuell strukturierter pädagogischer Ansatz im Umgang mit unseren Bewohner*innen in liebevollen familiären Strukturen ebnet den Weg in die Eigenverantwortlichkeit. Unseren Bewohnern*innen geben wir professionelle Unterstützung und die Lebenserfahrung der Mitarbeiter.

Bei unserer Arbeit geht es darum, gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen einen vertrauten Rahmen und in diesem neue Handlungsperspektiven zu entwickeln, die für eine Rückführung in die Herkunfsfamilie bzw. eine eigenständige Lebensführung grundlegend sind.

Unsere
Schwerpunkte

WIR bieten Mädchen und Jungen einen Platz in unserer Einrichtung, die Schwierigkeiten haben ihre Identität in der Gesellschaft zu entwickeln. Wir bieten besonders Mädchen mit muslimischem Hintergrund , die Problem in ihrem Elternhaus haben, einen Platz bei uns. Konsequente Grenzsetzung und klare Strukturen sind dabei unabdingbar. Regeln geben Verlass und somit Geborgenheit.

Wer arbeitet bei uns?

Das Team

WIR sind ein Multiprofessionelles Team pädagogischer Fachkräfte mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, welches nach einem humanistischen Leitbild arbeitet. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Umgang mit Heterogenität. Die Kernkompetenzen unseres Teams liegen unserer konzeptionellen Ausrichtung sehr nah. So bieten wir inhaltliche Schwerpunkte in interkultureller Arbeit, Sexual- und geschlechterreflexiver Pädagogik. Zusätzlich leisten wir systemische Familien- und Elternberatung.

Durch intensive Netzwerkarbeit zu hiesigen Institutionen und anderen Einrichtungen können wir viele weitere Felder durch externe Fachkräfte wie Kinder- und Jugendtherapeuten, Reittheraputen und Psychologen abdecken.

Arwin Jampour
Hilfskraft

ARWIN ist als Sohn der Leiterin mit der Einrichtung groß geworden und unterstützt  seit 2014 die pädagogische Arbeit unter anderem durch Tagesausflüge mit den Jugendlichen, Hausaufgabenhilfen, und die Begleitung in der Freizeit.

Der geringe Altersunterschied zu den Bewohner*innen ermöglicht Arwin, die Rolle eines positiven Vorbildes einzunehmen.

Nasrin Salehzadeh
Leiterin der Einrichtung

NASRIN ist seit 2006 Leiterin und Trägerin der Einrichtung. Zu ihren Qualifikationen gehören systemische Familienberatung, allgemeine Pädagogik sowie Migrationspädagogik. Nasrin besitzt neben Deutsch und Englisch Sprachkenntnisse in Kurdisch und Persisch.

Bevor sie sich mit der Lotse Kinder- und Jugendhilfe selbständig machte, hat Nasrin langjährige Erfahrung in der ambulanten und stationären Jugendhilfe gesammelt.

René Behnk
Pädagogische Fachkraft

RENÉ ist seit 2015 Teil unseres Teams und arbeitet zusammen mit der Leiterin der Einrichtung als pädagogische Fachkraft in der Lotse Kinder- und Jugendhilfe. Als staatlich anerkannter Erzieher und Absolvent der Soziologie und Pädagogik an der CAU Kiel bringt René eine Reihe von praktischen und theoretischen Kompetenzen in das Team, die der Einrichtung eine gezielte Arbeit mit den Methoden der Pädagogik der Vielfalt ermöglicht. Darüber hinaus ist René migrationspädagogisch ausgebildet.

welche Formen der Betreuung bieten wir an?

Unser Angebot

  • Familienanloges Zusammenleben
  • Langfristig angelegte Betreuung
  • Systemische Familien- und Elternberatung
  • Soziale und schulische Integration
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Verselbstständigung der Jugendlichen bzw. Rückführung in die Herkunftsfamilie
  • Erziehungshilfe über Tag und Nacht (§27, §34, §35a SGB VIII)
  • Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung (§41 SGB VIII)
  • Außenbetreuung SPFH (§31 SGB VIII)
  • Familienbetreuung und Erziehungsbestandschaft (§30 SGB VIII)

DURCH die zunehmende Zahl von minderjährigen und jungen Menschen (ab 16 Jahren) aus Kriegs- oder Krisengebieten steht die Jugendhilfe vor neuen Herausforderungen. Das bisherige Konzept der Unterbringung von Kinder und Jugendlichen, die auf die Jugendhilfe angewiesen sind, kann im Falle von umA nur schwer greifen und ein gesondertes Vorgehen  ist nötig.

Die Arbeit mit umA ist aufgrund von spezifischen Jugendhilfebedarfsprofilen und zusätzlichen Anforderungen an Mitarbeiterkompetenzen gesondert von der regulären Jugendhilfe zu betrachten.

So ist es beispielsweise in den seltensten Fällen möglich, Jugendliche mit Vollendung des 18. Lebensjahres zu entlassen, wenn diese erst kurze Zeit vorher in die stationäre Hilfe aufgenommen wurden. Unbegleitete minderjährige Ausländer* bringen verschiedenste kulturelle und sprachliche Hintergründe mit, die ihre Verselbständigung verlangsamen.

Die Förderung im Bereich der Bildung- und Arbeitskompetenzen, sowie sozialen und interkulturellen Fähigkeiten ist das Instrument schlechthin, um mitgebrachte Motivation zu erweitern und spätere Fehlentwicklungen und Integrationsschwierigkeiten in den Biografien zu vermeiden.

Stationäre Hilfe
Betreutes Wohnen

JUGENDLICHE und junge Erwachsene erhalten unter Berücksichtigung dieser Bedingungen im Rahmen unseres Angebotes zum betreuten Wohnen Hilfe mit dem Ziel, ein eigenverantwortliches Leben in der neuen Gesellschaft zu führen, ohne dabei ihre eigenen kulturellen Wurzeln in den Hintergrund geraten zu lassen.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden in allen Fragen ihrer persönlichen Entwicklung, sowie beim Aufbau eines eigenen Lebensfeldes durch das Betreuungspersonal und externe Fachpersonal beraten und Unterstützt.
Die Ziele werden umgesetzt über:

  • Therapeutische Intervention (nach Bedarf)
  • Erarbeitung einer Individuellen Zielvereinbarung
  • Vereinbarung der Betreuungszeit im Rahmen der Hilfeplanung
  • Entwicklungsdiagnostik, Erziehungsplanung, Mitwirkung an der Hilfeplanung nach §36 SGB VIII
  • Vernetzung mit anderen Institutionen, Organisationen und Hilfeangeboten
  • Vorhalten und Unterhalten der Räumlichkeiten
  • Persönliche Gestaltung der Wohnsituation

Nach Beendigung der Maßnahme soll der umA* das deutsche Grundgesetzt und die Kultur kennen, sie Befürworten und sich darin zurechtfinden. Im Rahmen der Maßnahme sollen zusätzlich soziale Netzwerke innerhalb der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen schaffen, die diese innerhalb der Verselbstständigung unterstützen können. Zusätzlich sollen Kenntnisse über das regionale Umfeld und dessen Möglichkeiten erworben werden.
Unabhängig der Bleibeperspektive helfen wir alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, den umA in Deutschland eine Zukunft zu bieten. Besteht keine Möglichkeit auf einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland, begleiten wir die Kinder und Jugendlichen emotional und bereiten sie auf die Ausreise vor.

Hilfe zur Erziehung
Wie wird bei uns gelebt?

In Bildern

AN dieser Stelle stehen eine Reihe von aktuellen und vergangenen bildlichen Eindrücken aus dem Haus. Einige der Bilder dokumentieren das alltägliche Leben der Bewohner*innen im Haus der Lotse Kinder- und Jugendhilfe, während auf anderen Fotos Gruppenunternehmungen festgehalten sind.

Wie sind wir zu erreichen?

Impressum

Trägerin und Leitung

Nasrin Salehzadeh

Erzieherin und Systemische Familienberaterin

Adresse

Dorfstraße 9

24367 Osterby

Telefon/Telefax

04351 – 89 60 77
04351 – 89 60 78

0178 – 33 98 719

E-mail

info@lotse-kinder-jugendhilfe.de

Haftungsausschluss (klick mich)

 

1. Inhalt des Onlineangebotes

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Alle Angebote sind frei bleibend und unverbindlich.
Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

 

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Datenschutzkonzept der Einrichtung 

„Lotse Kinder- & Jugendhilfe“

Stand: November 2014 

Welche Daten sind geschützt?

Angaben über persönliche und sachliche Verhältnisse

Von natürlichen lebenden Personen

Nicht: Daten von juristischen Personen

Verhaltensregeln 

Gesetzliche Erfordernisse

Datensparsamkeit

Einwilligung des Betroffenen

Zweckbindung und Erforderlichkeit

Berichtigung, Löschung und Sperrung

Verpflichtung der MitarbeiterInnen auf das Datengeheimnis

Bestellung eines Datenschutzbeauftragten

Technische Vorkehrungen

3.1 Datensparsamkeit

3 BDSG_NEU: so wenig persönliche Daten wie möglich erheben

Gestaltung und Auswahl der Systeme danach ausrichten

Wenn möglich: Anonymisierung

3.2 Einwilligung des Betroffenen – Formular 

Ausdrückliche, persönliche Einwilligung erforderlich

Betroffener muss Tragweite seiner Entscheidung erkennen können

Information über Zweck der Speicherung muss erfolgen

Im Regelfall Schriftform erforderlich: eigenhändige Unterschrift

Keine Kombination mit anderen Verträgen

Hervorhebung im Schriftbild, separate Unterschrift

Abweichungen nur bei Eilbedürftigkeit und medizinischem Notfall

Bei Minderjährigen oder Betreuten: gesetzlicher Vertreter

3.3 Zweckbindung und Erforderlichkeit

Nur Daten, die für die Erfüllung eines bestehendes oder sich anbahnendes Vertragsverhältnisses notwendig sind

Keine Datenerhebung auf Vorrat

Unmittelbarer Nutzungszusammenhang muss gegeben sein 

3.4 Berichtigung, Sperrung, Löschung

Berichtigung, wenn offensichtlich falsch

Löschung, wenn nicht mehr unmittelbar benötigt

Oder wenn Speicherung nicht durch Gesetz oder Einwilligung gedeckt

Sperrung wenn gesetzliche oder vertragliche Aufbewahrungspflicht

3.5 Verpflichtung der MitarbeiterInnen auf das Datengeheimnis – Formular

Bestellung eines Datenschutzbeauftragten

Technische Vorkehrungen

Aufbewahrungsfristen

Einwilligungserklärung Fotos/Internet – Formular 

Datenträgerentsorgung + Fußtext für Emails 

Medienbelehrung / Vordruck 

Verhaltensregeln für Mitarbeiter

-Datenschutz und IT- Sicherheit-

 

Eine Datenübermittlung durch das Jugendamt an freie Träger, andere Fachkräfte oder private Anbieter von Jugendhilfeleistungen ist mit Einwilligung des Betrof­fenen oder unter den Voraussetzungen des § 69 Abs. 1 Nr. 1 SGB X zulässig.

Allgemeine Regeln

–     Der PC mit den personenbezogenen Daten steht im Büro der Mitarbeiter, dieses Büro ist immer abzuschließen

–     Beim Verlassen des Arbeitsplatzes den Zugriff auf schutzwürdige Daten durch Abmeldung (log-out) oder Schließen der Programme sperren

–     Keine schutzwürdigen Daten auf Datenträger (CDs, Disketten, Memory-Sticks) kopieren

–     Keine Installation von Programmen aller Art oder Bildschirmschonern auf eigenen oder fremden Arbeitsplatz-PCs. Ausnahmen bedürfen der schriftlichen Genehmigung

Passworte

–     Nach Möglichkeit mindestens 8 Zeichen lang, keine einfach zu findenden Begriffe nutzen. Mindestens ein, besser zwei Sonderzeichen einbauen (Beispiel: schnee$an=) – Passworte nicht als Notiz am Arbeitsplatz hinterlegen und niemanden weitergeben, insbesondere nicht am Telefon

–     Passwort für besonders sensible Datenbestände exklusiv für diese nutzen

E-Mail und Internet

–     Nur vertrauenswürdige Anträge von E-Mails öffnen. Im Zweifelfall beim Absender nachfragen

–     Keine E-Mail-Anhänge öffnen, die via Browser ( Web-Mail) abgerufen wurden – Keine personenbezogenen Daten unverschlüsselt per E-Mail versenden – Keine Downloads aus dem Internet (ggf. Ausnahmen PDF-, JPG, GIF-Dateien) – Keine Privatnutzung des Internet-Zugangs

–     Kein Aufruf pornografischer, rassistischer oder sonstiger, mit dem humanitären Grundsätzen der Organisation unvereinbaren Internet- Seiten

Löschung

– Dateilöschung in Windows genügt nicht – Papierkorb leeren

– Spezielle Löschprogramme nutzen oder Festplatte defragmentieren

Datenschutzbeauftragter

Verpflichtung, wenn

–     Mehr als 9 Mitarbeiter persönliche Daten per IT

–     Oder 20 Mitarbeiter persönliche Daten auf andere Art

verarbeiten

Aufgaben:

–      Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung der Programme

–     Unterrichtung der Mitarbeiter über gesetzliche Vorgaben

Rechte:

–     Information über IT-Lösungen, Mitarbeiter,

–     Aufgabenverteilung, Dienstanweisungen usw.

–     Verfügbarkeit über alle technisch erforderlichen Mittel

–     Unabhängigkeit von Geschäftsleitung (auch: besonderer Kündigungsschutz!)

–     Interne oder externe Aufgabenwahrnehmung möglich

–     z.B. auch externer Datenschutzbeauftragter möglich

Technische Vorkehrungen

Vorhandene Systeme nutzen

Windows: Laufwerksfreigaben, Zugriffsschutz, Einspielen von Sicherheits-Patches usw.

Fachsoftware: Zugriffsrechte-Systeme, ggf. Verschlüsselung

Virenschutzprogramme einsetzen

Server, Arbeitsplätze, Datenverkehr mit Internet

Automatische Aktualisierung

Firewalls für Internet-Zugänge

Einzelplatz-Rechner: Personal Firewall (Software)

Netzwerke: Dedicated Firewall (Hard- und Software)

Richtige Konfiguration ist entscheidend

Zugriffsprotokolle regelmäßig überprüfen

Täglich inkrementell („schrittweise“)

Wöchentlich Vollsicherung

Rollierendes System: 5 + 3 Sicherungsbänder

Aufbewahrung extern oder Tresor

Stromnetz-Sicherung

USV für Server und Netzkomponenten

Überspannungsschutz für alle Geräte

Bauliche Sicherung

Kein externer Zugang zu Netzkomponenten und Kabeln

Kein interner Zugang zu Servern

Aufbewahrungsfristen

Für den Bereich der Jugendhilfe bestehen weder im SGB VIII noch in anderen Vorschriften entsprechend gesetzlich geregelte Aufbewahrungsfristen für Daten oder Akten.

Die nachfolgende Tabelle nennt daher eine Reihe wichtiger Beispiele und Empfehlungenfür Aufbewahrungsfristen von Sozialdaten.

Sie basiert auf der Grundlage von Anwendungsempfehlungen der Kommunalen Landesverbände zu § 35 SGB I, §§ 67 ff. SGB X, § 117 BSHG und §§ 61 ff. SGB VIII, Anlage 5 und den Empfehlungen der Kommunalen Gemeinschaftsstelle (KGSt). 

Dies sind lediglich Handlungsempfehlungen und KEINE rechtsverbindlichen Richtlinien!

In Einzelfragen sollte der Datenschutzbeauftragte, bzw. das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein(https://www.datenschutzzentrum.de/) angefragt werden.

Datenträgerentsorgung

Entsorgen (Vernichten!) Sie Ihre Daten (in digitaler oder Papierform) korrekt – es muss die unwiderrufliche Löschung der Daten gesichert sein (z.B. durch Aktenvernichtungsunternehmen).

Lassen Sie sich die gesetzmäßige Entsorgung der Datenträger (EDV-Anlagen, Computer, Akten) von dem beauftragten Betrieb bescheinigen, z.B. wie folgt:

„Hiermit bestätigen wir, dass die Datenträger so entsorgt werden, dass alle Daten unwiderruflich gelöscht sind“